Simone Visser Simone Visser
Beschreibung
 
Just Great, der so gerne hätte ein Stutfohlen werden sollen, ist das erste Fohlen der leistungsgeprüften und sporterfolgreichen Verb.Pr.St. Blickfang. Er ist nicht nur vom Papier etwas Besonderes, sondern ein typischer Jazz: Äußerst bewegungsstark, groß, langbeinig und modern, sensibel (genug) und eigen. Im August 2013 wurde er auf der Fohlenschau prämiert und später als Hengstanwärter nach Niedersachsen verkauft, wo er in besten Händen als Hengst aufgezogen wird und alle Beteiligten hoffen sehr, dass wir ihn in Zukunft auf einer Körung wiedersehen...

Just Great ist ein Sohn des niederländischen Elitehengstes Jazz, welcher immer wieder aufs Neue die WBFSH Weltrangliste der Dressurvererber anführt und konstant Spitzen Dressurpferde für den großen Sport produziert, wie z. B. der mehrfache Europameister Parzival / Adelinde Cornelissen (NL), Orion / Leonie Bramall und Pia Fortmüller (CAN), Robin Hood / Sue Blinks (USA), Chatham Parc Jac / Rachael Sana (AUS), Jazz Time / Lisa Wilcox, Active Private Dancer / Hartwig Burfeind, Potifar / Lyndal Oatley (AUS). Jazz ist der einzige KWPN-Hengst von den mehr als 10 Nachkommen im (internationalen) Grand Prix Sport erfolgreich sind und ist seit vielen Jahren mit seinen Nachkommen im Pavo-Cup in vorderster Front vertreten. Sein Sohn Westpoint wurde 2011 Weltmeister der 6jährigen Dressurpferde in Verden.
 
Jazz war selbst international Grand Prix-erfolgreich. 2001 gewann u. a. unter Tineke Bartels die Weltcup-Qualifikation in Amsterdam und war auf der WM in Jerez 2002 am Start (5. Platz mit der Mannschaft), feierte dann (nach Reiterwechsel) mit Kirsten Beckers viele Erfolge im großen Sport und stand im A-Kader für die Auswahl zu den Olympischen Spielen in Peking . Er ist nicht nur Vater vieler gekörter Hengste (z.B. Boston, Jazzman, Jazz Time, Johnson, Olivi, Westpoint, Wynton etc.), sondern tritt auch immer wieder erfolgreich als Muttervater auf. Der auf der Holländischen Körung vom Gestüt Blue Hors für 430.000 € erworbene Hengst Zack von Rousseau stammt z. B. aus einer sehr erfolgreichen Jazz Mutter.
 
Der Vater von Jazz: Cocktail von Purioso - Le Val Blanc xx war ebenso erfolgreich in Zucht und Sport. Er erreichte viele internationale Grand Prix Erfolge mit Anky van Grunsven und wurde 1195 vom KWPN Verband zum Hengst des Jahres ausgezeichnet.
 
Just Great's Muttervater Björsells Briar ist einer der weltweit besten Dressurhengste, welcher unter Jan Brink großartiges geleistet hat. Er war auf allen großen Turnierplätzen erfolgreich, u.a. etliche Mal beim CHIO in Aachen, viermal war er auf Europameisterschaften und erzielte zum Beispiel EM Silber 2003 sowie doppelt EM Bronze 2005, er bestritt zwei mal mit Erfolg Weltmeisterschaften, 8x war er Weltcup-Finalist, siebenfach schwedischer Meister, dreimal erfolgreich auf Olympiaden, zuletzt der vierte Platz mit der schwedischen Mannschaft in Hongkong 2008. Anfang 2009 wurde Briar, 18jährig noch topfit, aus dem Dressursport verabschiedet und steht seitdem ausschließlich im Zuchteinsatz. Er war 7 Jahre lang (!) der "World's  highest ranked Dressage Stallion of the year" laut der World Breeding Federation for Sport Horses (WBFSH), ferner von 2002 - 2006 das höchst rangierte schwedische Dressurpferd und 8 Jahre lang der höchst rangierte schwedische Dressurhengst.  Über seinen Vater Magini, der unter Rolf-Göran Bengtsson, 1994 das schwedische Spring-Derby in Falsterbo gewann und im darauf folgenden Jahr Zweiter wurde, ist Briar doppelt veranlagt, was er auch an seine Nachkommen weitergibt, von denen die ersten schon auf  Grand Prix Niveau im Dressur- und Springsport international erfolgreich sind.

Sandro Hit, hier in dritter Generation, ist von epochaler Bedeutung in der weltweiten Dressurpferdezucht. Blutgeprägt, modern, harmonisch, bewegungsstark und mit faszinierender Ausstrahlung versehen, eroberten Sandro Hit-Kinder den Markt und machten ihren Vater zum Linienbegründer der Moderne. Seine Vererbung glänzt mit nie dagewesenen Superlativen: Auktionsspitzen von Fohlen bis hin zu Reitpferden, über 180 gekörte Hengste, darunter mehrere Siegerhengste, Championatsteilnehmer, Grand Prix-Sieger bis hin zu Olympioniken. Zahlreiche Stuten wurden bisher mit dem Prädikat „Staatsprämie“ ausgezeichnet, etliche Nachkommen erzielten Spitzenpreise auf den Auktionen, wie die unvergessene Doppelbundeschampionesse Poetin mit 2,5 Millionen Euro oder z.B. der für 580.000 Euro versteigerte Bundeschampion San Doncisco 2010, 2011 und 2012 gewann Sandro Hit in den USA jeweils den „USEF/Performance Horse Registry Leading Sire Award“ als bester Dressurpferdevater. Er stellte viele Bundeschampions und etliche Finalisten auf Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde. Als VTV-Dressurhengste des Jahres wurden die Finalisten im Nürnberger Burgpokal, Sorento OLD (2011) und der mehrfache Grand Prix-Sieger Sancisco OLD (2009) jeweils im Rahmen der Oldenburger Hengsttage besonders geehrt. Sandro Hit selbst war strahlender Bundeschampion und Weltmeister der sechsjährigen Dressurpferde. Die Mutter Loretta hat sich mit drei gekörten und züchterisch höchst bedeutenden Söhnen wie Sandro Hit, dem Grand Prix erfolgreichen Diamond Hit und Royal Hit außergewöhnlich vererbt und dürfte damit die weltweit einflussreichste Stute ihrer Generation sein. Sandro Hit's Muttervater Ramino war fünffacher italienischer Meister im Parcours, Welt As in dritter Generation hat sich mit Anky van Grunsvens Olympiasieger Bonfire verewigt.

In 4. Generation folgt in Just Great's Pedigree der leider in 2011 abgetretene, ehemalige Celler Landbeschäler Wolkentanz I, Sohn des großartigen und leider auch in 2011 verstorbenen Weltmeyer. Wolkentanz I war u. a. Körsieger, Bundeschampion und HLP-Reservesieger. Er wurde gefördert bis zur Klasse S, ist Vater von ca. 30 gekörten Söhnen, erfolgreichen Sportpferden und stetiger Lieferant gut bezahlter Auktionspferde. Über 22 seiner Nachkommen sind bis zum Grand Prix erfolgreich und auch mit seinem Dressurzuchtwert von 152 gehörte er zu den bundesdeutschen Spitzenhengsten. Sein Vollbruder Wolkentanz II, mittlerweile in Kanada beheimatet war Reservesieger seiner HLP mit einem Gesamtindex von 133 Punkten. Überlegener Sieger war er im Teilindex Dressur mit 143 Punkten sowie zweimal mit der Traumnote 10,0 für Rittigkeit. Spektakuläre Siege kennzeichnetn seine Turnierlaufbahn in Deutschland: Zweimaliger Bundeschampionatsfinalist, Teilnahme an den Weltmeisterschaften für junge Dressurpferde, Endnote 9,6 in einer Dressurpferdeprüfung auf dem Internationalen Dressurfestival Lingen und neun Siege in der Dressurprüfung St. Georg und Inter I.